Reisst der neue radikale US-Imperalismus die Welt komplett aus den Fugen?
So angebracht es war, dass ein Trump innenpolitisch mit dem linksideologischen Wokeness-Hokuspokus aufräumt, so unangebracht ist sein aussenpolitisches Wüten. Trump wird jetzt erst richtig Lager bilden, in Lager, die ihn a) uneingeschränkt toll finden, egal wie diktatorisch bzw. faschistoid er auftritt und handelt, b) die ihm im Kampf gegen Links Beifall klatschen, aber ihn in seiner überbordenden imperalistischen Übergriffigkeit zum Teufel wünschen, c) die ihn von Anfang an für eine politische und menschliche Null und für narzisstisch kranken Menschen halten, der die Welt ins absolute Chaos stürzen wird, eine Gefahr für die Welt-Sicherheit darstellt und daher umgehend von der Bildfläche gehört. Die zentrale aktuelle Frage die sich stellt: Hat der aussenpolitisch als Hooligan wirkende Trump wirklich das Zeug, die ganze Welt ins Chaos zu setzen? Sind die USA überhaupt aus ihrer Wild-West-Haltung heraus und in einer auf gegenseitige Akzeptanz gegründeten Zivilisation angekommen? Und wer ...