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"Alkohol ist out/Cannabis ist in" - wie die Bevölkerung per Studie manipulativ erzogen werden soll

Wenn schon Drogen, dann natürlich die richtigen. Nein, Alkohol ist ganz böse, schon vom ersten Schluck an und gehört ganz verboten. Ja, Cannabis ist ganz toll, gesund und dürfte nie verboten sein. What?  "Wer hätte das gedacht? In nur einer Generation hat sich der Diskurs zu Alkohol und Haschisch vollkommen gedreht. Wurden Wein, Bier, Cognac und edle Brände noch bis vor wenigen Jahren als anregende und in Maßen genossen durchaus unschädliche Genussmittel angesehen, die das Leben angenehmer machen, gilt inzwischen jegliche Menge Alkohol als todbringendes Gift, dessen sich der Mensch am besten lebenslang enthält.  Ganz anders dagegen bei Haschisch und Marihuana. Diese alten Einstiegsdrogen wurden inzwischen im zeitgeistigen Diskurs von Rauschgiften zu medizinischen Wunderkräutern promoviert, deren Heilkraft den Menschen ein Segen und deren Verbot eine Zumutung ist und außerdem Millionen kriminalisiert, was doppelt untragbar ist..." Woher kommen auf einmal diese wie abgestimmt w...

"Krieg heisst Frieden" - Sind Politiker wieder zu einer verkommenen, inkompetenten Clique geworden?

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Der Friedensmodus hat in den letzten Jahrzehnten vor allem dem Westen Frieden und Wohlstand gebracht. Wie konnte es passieren, dass westliche Politiker und Medien fast über Nacht in den Kriegsmodus gewechselt sind, der Militarisierung von Gesellschaften das Wort reden, Frieden als 'altmodisch' abtun, Verteidigungsbündnisse neu als Kriegsbündnisse sehen? Internationale Krisen und Kriege allein können es nicht sein. Die gab es in den letzten Jahrzehnten zuhauf, auch in Europa - 1974 "übernimmt" die Türkei kriegerisch die Hälfte Zyperns / zwischen 1991 und 1999 wird Jugoslawien zerbombt, auch unter Mithilfe der Nato.  Oder ist es die diplomatische Inkompetenz heutiger Politiker, gepaart mit einem naiven narzisstischen Habitus, der die Aufgabe von Politikern nur noch in Machtausübung und egoistischer Interessenerfüllung sieht? Oder folgt, wie so oft in der Geschichte, einer eher friedlichen Phase wieder eine Phase des Streites, der Auseinandersetzung, der "Lust am Kr...

Sollen Rentner zum neuen "Hass-Objekt" der Gesellschaft geframt werden?

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"Rentner leben auf Kosten der Allgemeinheit". "Rente an die steigende Lebenserwartung koppeln." Sollen Rentner zum neuen "Bashing-Objekt" gekürt, als "Schmarotzer" gelabelt werden? Soll die Lebensphase "Rentenzeit" als "Faulenzerzeit... als unsolidarisch... als egoistisch... als überflüssig" der Gesellschaft verkauft werden, ganz nach dem Motto: "Nur Arbeit macht Sinn... der Mensch ist geboren, bis zu seinem Lebensende zu arbeiten... nur ein arbeitender Mensch ist ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft"? Soll das der (neue) Sinn des Lebens werden: Lebenswelt ist gleich Arbeitswelt? Oder wie manche mittlerweile kalt lächelnd und unempathisch meinen: "Wir haben eine überalternde Gesellschaft, da können wir uns die Rente nicht leisten, daher kann die Rente weg..."? Unfassbar, wie peu a peu ein Keil in die Gesellschaft getrieben, eine unnötige Neiddebatte konstruiert und eine ganze Generation (Rentner) entwer...

Regierung und die Realität in Wirtschaft und Gesellschaft - längst zwei Welten❗

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"Es war absehbar. Der politische Offenbarungseid, den wir derzeit erleben, ist kein Unfall, sondern das logische Resultat eines beispiellosen Etikettenschwindels. Friedrich Merz trat an, um die bleierne Ära der Mitte-Links-Verwaltung zu beenden. Er versprach die wirtschaftliche Wende, das Ende des übergriffigen Staates und eine Rückkehr zu bürgerlicher Vernunft. Was wir stattdessen bekommen haben, ist die nahtlose Fortsetzung der Bevormundungspolitik, lediglich in einem neuen, teuren Anzug. Dass die Zufriedenheit der Bürger mit dieser Regierung auf ein historisches Rekordtief stürzt, ist nicht überraschend, sondern der verdiente Quittungsbeleg für fortwährend gebrochene Versprechen. Die Wähler haben eine echte marktwirtschaftliche Erneuerung und das Ende links-grüner Traumtänzereien gefordert. Geliefert wurde ein Kanzler, der vor dem etatistischen Zeitgeist einknickt, anstatt ihn zu brechen. Die Staatsquote bleibt erdrückend, die Steuern und Abgaben schnüren dem Mittelstand, den U...

Der Kotau der Politik und der Energiekonzerne vor der grünen Anti- Energie-Ideologie

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Hier ein Auszug aus dem Buch von Ulrich Gräber: „Kniefall vor der Unvernunft. Der lange Schatten des Atomausstiegs“. Gräber hat als Maschinenbauingenieur und Betriebswirt seit 1974 in der Kernkraftbranche gearbeitet. Er war unteren anderem Technikvorstand der EnBW Kraftwerke AG und Deutschlandchef des französischen Nukleartechnikkonzerns Areva. 👇 "1. Aufstieg der Atomkraft – der SPD-Boom Im Jahr 1955 wurde Franz Josef Strauß (CSU) der erste „Atomminister“ Deutschlands. Er legte den Grundstein für die friedliche Nutzung der Kernenergie in Deutschland und entwickelte hierzu einen Dreistufenplan, der als Atomprogramm von seinen CDU/CSU-Nachfolgern umgesetzt wurde. Die Forderung damaliger von der CDU geführter Regierungen war, dass 1970 die ersten Kernkraftwerke Strom produzieren sollten. Die meisten deutschen Kernkraftwerke, 18 an der Zahl, wurden dann unter von der SPD geführten Regierungen von 1969 bis 1982 gebaut. Als junger Projektingenieur der Kraftwerk Union (KWU), einem Gemei...

Mediale Skandalisierungen sind die neuen Schmierenkomödien

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Warum ist dieser Fall "Fernandes/Ulmen" seit Tagen überhaupt medial so präsent, hat Collien Fernandes doch schon seit längerer Zeit von "Deep Fakes" berichtet, sogar dazu eine Art Doku gedreht? Zeigt der Fall das wichtigste Problem, das wir in Deutschland derzeit haben? Ablenkung von anderen Themen? Soll der Fall instrumentalisiert werden, um umstrittene politische Vorhaben jetzt schnell und widerstandslos umzusetzen? Schaue ich mir das mediale Echo der letzten Tage von mehreren Seiten an, erscheint vieles erschreckend, aber auch merkwürdig, diffus und wie konstruiert. Es bleibt letztlich ein Geschmäckle, dass hier eine Kampagne gestartet wurde. Ein durchsichtiges Manöver, um mit dem Problem einer Trash-TV-C-Promi eine mediale Empörung (ohne dass es dazu ein abgeschlossenes Verfahren, geschweige denn ein Urteil gibt, ausser einseitige Behauptungen) zu konstruieren, um diesen Einzelfall zu nehmen, politisch mit Tempo und reiten der Empörungswelle, eine Gesetzesversch...

Das endgültige Ende der Illusion einer "friedlichen Welt"?

Wie der Konflikt Russland/Ukraine, der zumeist verkürzt wiedergegeben wird, ohne die lange zurückliegenden Hintergründe zu berücksichtigen, wird auch der Konfliktherd "Iran/Israel/USA" schnell auf "Terror-Mullahs und was bei den jüngsten Demos passierte" reduziert, um damit einen "Präventiv-Angriff" zu rechtfertigen, ohne die Vorgeschichte, die erst die Mullahs "ermöglichte" und zu der heute brandgefährlichen Situation führte, einzubeziehen. Die Frage muss erlaubt sein: Wer sich wirklich um das Wohl des iranischen Volkes sorgt(e), warum wurden dann nicht die jahrelangen westlichen Sanktionen angeprangert, die den Iran wirtschaftlich strangulierten und die Menschen mit Tempo in Armut führten?  Eine weitere Frage, die sich anschließt: Ist Krieg mittlerweile (wieder) ein probates Mittel, um Probleme - egal welcher Art: Verteidigung, Angriff, Eroberung, Fremdland-Befreiung,... - zu lösen?  Die US-Interventionen und Regime-Changes der letzten Jahrzehn...