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Soll die westliche Dominanz weiter fortbestehen, sogar erneuert werden?

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'Auf zur Erneuerung westlicher Dominanz' oder wie anders kann/soll man die Rede des US-Außenministers Marco Rubio verstehen? "Migration, Verteidigung, Energie – ein Teil des Westens hat den Überlebenswillen verloren, warnt US-Außenminister Marco Rubio in Athen. Europa müsse sein Feuer wieder entfachen." > Hier die Akropolis-Rede von Marco Rubio im Wortlaut... 👇  Mein Kommentar dazu: Bisschen viel Pathos und die Vereinnahmung der Philosophie, des Denkens, des Aufbruchs des damaligen Griechenlands für die Legitimation westlicher Vorherrschaft (wer, was genau ist eigentlich der Westen?) einschließlich der Anwendung von Gewalt zu Sicherung westlicher Expansion. Für ein gleichzeitiges Miteinander von Nationen, von Weltmächten und Realisation auch all deren Interessen und Aufkommen neuer Nationen und deren Interessen, ist wenig Platz in dieser Rede. "West first" und das unter Führerschaft der USA - kann man machen, wird aber den geopolitischen Gegegenheiten so...

Die 'politische Mitte' gibt es nicht mehr

Die 'politische Mitte' ist längst verwaist. Die, die immerzu, wie ein Fanal, das Label "politische Mitte" für sich beanspruchen, sind es schon lange nicht mehr. Die vormalige "Mitte" hat sich radikalisiert. Und zwar nach links radikalisiert. Die Bürger haben das längst verstanden. Daher ist es immer wieder erstaunlich, dass das in den Medien nicht hinterfragt wird, Politiker die behaupten, "politische Mitte zu sein" oder zu "demokratischen Parteien zu gehören" mit diesen Phrasen weiter durchkommen. Was soll letzteres überhaupt heute genau sein? Sind das Gesinnungsparteien, die ein breites Parteienspektrum von "Links bis Rechts" ablehnen, Parteipolitik in einen links-sozialistischen Mantel hüllen und lieber antidemokratische Brandmauern bevorzugen? Und/oder Parteien, denen egal ist, was die Bürger wollen/nicht wollen und um jeden Preis "ihre Projekte" durchziehen?  👇 Hier eine interessante Analyse von Kristina Schröder...

Demokratie gibt es schon lange nicht mehr

Wer immer noch glaubt, dass Demokratie (Herrschaft des Volkes) die beste "Staatsform" ist und Gesellschaften im Westen in diesem Sinne regiert werden, wird in der Realität immer deutlicher eines Besseren belehrt. Es wird "Demokratie" genannt, ist aber weiter ein System mit Regeln, Führung und vor allem einer legislativ sanktionierten institutionellen Gewalt einer kleinen Gruppe gegen die Mehrheit. Heisst, ein System mit dem 'Recht' zu herrschen. Das lässt den Schluss zu, dass wirkliche Demokratie in einem grossen gesellschaftlichen Ganzen nicht möglich ist. In kleineren Einheiten, in Vereinen, mag Demokratie, also demokratische Konsensfindung ohne Herrschaft und "Gewaltausübung" möglich sein, vielleicht noch auf Gemeindeebene. Darüber hinaus ist das Ergebnis immer Zwang gegen die Überstimmten. Kollektivismus beinhaltet umso mehr Unterdrückung, je größer die Einheit ist. Staat und Demokratie im ursprünglichen Sinne schließen somit einander aus. Deut...

Die andere Seite anhören. Geht das in heutigen Zeiten noch?

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Einer der reichweitenstärksten Podcasts, *ben ungescriptet* von Ben Berndt, hat dieser Tage den russischen Botschafter in Deutschland, Sergej J. Netschajew, interviewt. > Hier geht's zum Interview...  Berndt ging der Frage nach: Was ist die Sichtweise Russlands?  Interessant, wenn man ChatGPT das Interview analysieren lässt. Womit hat Russland recht? Was geht zu weit? Was stimmt, was stimmt nicht an Schlussfolgerungen und Interpretationen? ... ChatGPT: "Zusammenfassung: Russland hat bei einigen Ursachen- und Sicherheitsargumenten einen realen Punkt. Bei den entscheidenden rechtlichen und historischen Schlussfolgerungen geht der Botschafter zu weit. Im Einzelnen: 1. Der stärkste Punkt Russlands: NATO-Osterweiterung Netschajew hat nicht Unrecht, wenn er sagt, dass die NATO-Osterweiterung aus russischer Sicht ein erhebliches Sicherheitsproblem darstellt. Das wird im Westen manchmal zu simpel dargestellt. Die NATO hat tatsächlich 2008 offiziell beschlossen, dass Ukraine und Geo...

Die Klimaforschung missbraucht die Wissenschaft und instrumentalisiert sie für die ideologische Manipulation der Öffentlichkeit.

Wissenschaft ist schon längst nicht mehr neutral, sondern liefert Ergebnisse auf Bestellung. Wissenschaft agiert dabei immer deutlicher im strategischen Sinn, besonders in der Klimaforschung, bei der Wissenschaft in erster Linie der Bestätigung einer grün-ideologischen Agenda dient. Fakten werden instrumentalisiert, Fakten werden konstruiert - Mutmaßungen, Annahmen, Simulationen, Behauptungen werden als Fakten verkauft, die Öffentlichkeit wird so im Sinne einer Klima-Ideologie manipuliert.  Deutschlands Wissenschaftspolitik brauche eine Umkehr, schreibt Axel Bojanowski, Wissenschafts-Journalist, jüngst in der der WELT. "Forschung, Lobbyarbeit und Regierungsberatung müssen getrennt, die staatlichen Forschungsbeiboote eingehegt werden." Anlass seines Appells war ein großes Ereignis: Klimaforscher hatten ihr extremes Szenario “RCP8.5” zurückgezogen. Und sogleich begann ein Wettlauf um die Deutungshoheit. << Obwohl das RCP-8.5-Szenario nie realistisch war, weil es einen exo...

Der Staat - ein immer gieriger werdender Raubritter?

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Mit markigen Worten, "Künftig kein Pardon mehr bei Steuerkriminalität", zeigt der Staat, dass er jede Einnahmequelle rigoros nutzen will. Und das, obwohl Steuern kein "Geburtsrecht" des Staates sind, nicht ohne Grund oft als "Raub" bezeichnet werden und in Deutschland mit die höchste Steuerbelastung weltweit gegeben ist. Hinzu kommt noch eine immense Abgabenlast. Zudem: Bereits im letzten Jahr waren die Steuereinnahmen in Deutschland so hoch wie nie zuvor. Die Gier des Staates scheint aber grenzenlos. Auch wenn jetzt betont wird bzw. Sand in die Augen gestreut wird mit der Betonung "Steuergerechtigkeit", dass man ja "nur" grosse Steuersünder im Fokus hat - die Erfahrung mit Regierungen zeigt, dass bald auch jeder noch so kleine Bürger im Fokus steht und die Steuerschraube weiter angezogen wird (dazu gehören auch Steuererhöhungen). Daher ist es erste Bürgerpflicht, dass eigene Geld zusammenzuhalten und vor einem zu gierigen Staat zu schü...

Lust an der "Panik mit Hitze"

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Warum haben viele Wissenschaftler, Politiker und Medien Gefallen gefunden an einem "Panik machen mit Hitze"? Ist schon aufgefallen, dass ähnliche Panik bei Kälte nicht veranstaltet wird, obwohl Kälte weitaus gefährlicher für Menschen ist, 10x mehr Menschen im Zusammenhang mit Kälte sterben als im Zusammenhang mit Hitze? Es liegt wahrscheinlich daran, dass ideologisch alles, was mit Wärme zu tun hat, zum wichtigsten Narrativ (Klimakrise... Erderwärmung...) erklärt wurde und um jeden Preis hochgehalten werden muss. Aber ist dieses Jahr, mit schon im Juni mehreren Hitzetagen hintereinander, so außergewöhnlich, dass medial gebetsmühlenhaft jeden Tag in dramatischster Form berichtet, gar Hysterie und Panik verbreitet werden muss? Die Außergewöhnlichkeit bezieht sich in der aktuellen Berichterstattung immer darauf "im Vergleich zum Beginn der Messungen". Und die begannen erst ca.1850. Was davor war, wird nicht erwähnt, meist verschwiegen. Vielleicht deshalb, weil dann die...