Lust an der "Panik mit Hitze"

Warum haben viele Wissenschaftler, Politiker und Medien Gefallen gefunden an einem "Panik machen mit Hitze"? Ist schon aufgefallen, dass ähnliche Panik bei Kälte nicht veranstaltet wird, obwohl Kälte weitaus gefährlicher für Menschen ist, 10x mehr Menschen im Zusammenhang mit Kälte sterben als im Zusammenhang mit Hitze? Es liegt wahrscheinlich daran, dass ideologisch alles, was mit Wärme zu tun hat, zum wichtigsten Narrativ (Klimakrise... Erderwärmung...) erklärt wurde und um jeden Preis hochgehalten werden muss.

Aber ist dieses Jahr, mit schon im Juni mehreren Hitzetagen hintereinander, so außergewöhnlich, dass medial gebetsmühlenhaft jeden Tag in dramatischster Form berichtet, gar Hysterie und Panik verbreitet werden muss? Die Außergewöhnlichkeit bezieht sich in der aktuellen Berichterstattung immer darauf "im Vergleich zum Beginn der Messungen". Und die begannen erst ca.1850. Was davor war, wird nicht erwähnt, meist verschwiegen. Vielleicht deshalb, weil dann die Sommer der letzten Jahre oder auch diese letzten Junitage gar nicht so außergewöhnlich sind. Und letztlich nur zeigen, dass wir uns in einem ständigen Klimawandel befinden, indem es mal kälter, viel kälter und mal wärmer, viel wärmer wird. Und das hat primär nichts mit CO2 oder "menschengemacht" zu tun. Was heisst das für uns Menschen? Anpassung ist gefragt. Nichts anderes. Vor allem nicht solcher hanebüchene Quatsch von: "Den Klimawandel stoppen... den Klimawandel kontrollieren". 

Es ist recht einfach, mit vorindustriellen Hitzewellen, also mit dem was vor 1850 war, zu zeigen, dass es schon immer "außergewöhnliche Sommer" gab. Damit ließe sich medial ebenso eine Dramatik und Panik erzeugen. 

"Hier sind die verheerenden Hitzesommer von 1540, 1616, 1718 und 1807 in der Temperaturrekonstruktion für Europa. Es wurde jeweils nur ein Beispiel aus jedem Jahrhundert ausgewählt. Wer also denkt, in der vorindustriellen Zeit wären die Menschen magischerweise wegen des geringeren CO2-Gehalts in der Atmosphäre von Hitzewellen verschont geblieben, irrt sich. Die Auswirkungen dürften wegen der fehlenden Technik um ein Vielfaches schlimmer gewesen sein. Heute kann man Gebäude mit Klimaanlagen bequem kühlen und verfügt selbst in heißen Sommern über reichlich Wasser und Nahrungsmittel.

Als Referenz wurde 1816 ausgewählt, der Meilenstein der industriellen Revolution, als das erste Dampfschiff den Ärmelkanal überquerte. Damit wurde das Zeitalter der industriellen Revolution eingeläutet.

Hand aufs Herz. Würdet ihr in diesen heißen Tagen gerne mit den Menschen im Mittelalter tauschen, weil es dort laut Klimarekonstruktionen möglicherweise geringfügig kühler war? Sicherlich nicht. Denkt mal darüber nach... 
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Aber die Auswirkung ist nicht dramatisch, es geht nur um ca. 1 °C Änderung durch Auswahl der Referenz. Hier zum Vergleich die Hitzesommer 1947 und 2003 mit 1816 als Referenz. Der Hitzesommer 2003 ist damit absolut gesehen vielleicht 2 °C wärmer als der 1540. Und das auch nur, wenn man den ganzen kreativen Datenanpassungen sprich Adjustierungen und Homogenisierungen glauben will. Denn die wurden ja von Klimamodellierern vorgenommen, deren Job von der Aufrechterhaltung der Klimapanik abhängt. Und selbst dann ist ein signifikanter Teil einfach auf die Hitzeinseleffekte zurückzuführen durch asphaltierte und verdichtete Flächen, die es im Mittelalter nicht gab."
(Quelle: Dr. Roland Spiegler auf X)