"Krieg heisst Frieden" - Sind Politiker wieder zu einer verkommenen, inkompetenten Clique geworden?

Der Friedensmodus hat in den letzten Jahrzehnten vor allem dem Westen Frieden und Wohlstand gebracht.
Wie konnte es passieren, dass westliche Politiker und Medien fast über Nacht in den Kriegsmodus gewechselt sind, der Militarisierung von Gesellschaften das Wort reden, Frieden als 'altmodisch' abtun, Verteidigungsbündnisse neu als Kriegsbündnisse sehen?

Internationale Krisen und Kriege allein können es nicht sein. Die gab es in den letzten Jahrzehnten zuhauf, auch in Europa - 1974 "übernimmt" die Türkei kriegerisch die Hälfte Zyperns / zwischen 1991 und 1999 wird Jugoslawien zerbombt, auch unter Mithilfe der Nato. 
Oder ist es die diplomatische Inkompetenz heutiger Politiker, gepaart mit einem naiven narzisstischen Habitus, der die Aufgabe von Politikern nur noch in Machtausübung und egoistischer Interessenerfüllung sieht?
Oder folgt, wie so oft in der Geschichte, einer eher friedlichen Phase wieder eine Phase des Streites, der Auseinandersetzung, der "Lust am Krieg" und lassen Länder ihrem Grössenwahn wieder freien Lauf?
Oder droht dem Westen der wirtschaftliche Niedergang, das Ende des Wohlstands und durch kriegerisches Handeln versucht man dies aufzuhalten, sprich, die Ressourcen anderer Länder um jeden Preis zu erobern, andere Länder unter westliche Kontrolle zu bringen bzw. zu halten, um so die schwindende Vorherrschaft des Westens doch irgendwie zu halten - alte Kolonialzeiten lassen grüssen?