Immer mehr Geimpfte liegen auf Intensiv

Wie abgesprochen wirkt aktuell die mediale Berichterstattung zum Thema "Ungeimpfte/Geimpfte auf Intensivstationen". Schon trotzig und fast verzweifelt wird gegengerechnet und skandiert: "... aber die Ungeimpften sind in der Mehrheit auf Intensiv... es sind nur wenige Geimpfte auf Intensiv...". Immer noch schweben dann Phantasiezahlen von "90% der Patienten auf Intensiv Ungeimpfte" durch die Gazetten und Talkshows.

Genährt wird solches "90%"-Geblubber wahrscheinlich davon, dass Gesundheitsminister Spahn einräumte, dass auf Intensiv "10% Geimpfte mit Impfdurchbrüchen" liegen. Es fragt sich aber, ob diese Aussage sich noch an der alten, falschen Zählung orientierte (Krankenhäuser testeten Geimpfte nur, wenn sie eindeutige Covid-Symptome aufwiesen. Ungeimpfte wurden generell getestet, auch wenn sie wegen anderer Krankheiten auf Intensiv liegen, zählten bei positivem Test aber als Covid-Fall)? 

Siehe auch: "Spahn täuscht über Ausmaß von Impfdurchbrüchen... Bundesregierung muss zugeben, dass der von Spahn verkündete Wert von 10% nicht stimmt... allein im September waren bei allen Intensivfällen bereits 28% doppelt Geimpfte..."

Es häufen sich seit Wochen eh Meldungen, dass weitaus mehr als 10% der Covid-Fälle auf Intensiv Geimpfte sind. Die Spanne reicht von 20% bis über 50%. Hier ein offizielles, bestätigtes Beispiel aus einem regionalen Krankenhaus (siehe Screenshot). Demnach liegen dort seit Anfang September insgesamt 20 Covid-Patienten auf Intensiv. Davon 13 Ungeimpfte, 7 Geimpfte.

Das entspricht einem Wert von "35% der Intensiv-Patienten sind Geimpfte". Eine, wie ich finde, recht hohe Zahl. Für das, was die Impfung angeblich alles kann, eine viel zu hohe Zahl an geimpften Intensiv-Patienten. 

Letztlich führt aber die Frage "mehr/weniger Geimpfte/Ungeimpfte auf Intensiv" nicht weiter, entpuppt sich als Nebelkerze. Allein bereits, dass Geimpfte in zunehmend steigender Zahl überhaupt eine intensivmedizinische Behandlung brauchen, lässt Fragen zum Nutzen der Impfung aufkommen. Zumal so gut wie alle Anfangs-Versprechen zur Impfung (schützt vor Infektion... schützt Dritte... schützt vor Erkrankung... schützt vor schwerer Erkrankung und Tod...) peu a peu in den letzten Monaten einkassiert wurden.

Was bleibt, ist die Hoffnung(!), dass die Impfung den Erkrankungsverlauf zumindest einigermaßen im Griff hält. Aber dafür handelt man sich zusätzlich mit der Impfung das Risiko von Nebenwirkungen ein, die, was sich immer deutlicher herausstellt, nicht ohne sind. Und das ist gegenüberstellen:
> Impfung: tatsächlicher "Rest"nutzen der Impfung plus Risiko der Nebenwirkungen
vs.
> Keine Impfung: Risiko einer tatsächlichen Infektion plus schwerer Erkrankung (positiv getestet allein ist nicht gleich infiziert).

Und wie wir schon im letzten Jahr gelernt haben, läuft bei bis zu 90% der tatsächlich an Covid-19 Erkrankten die Erkrankung eher glimpflich ab. Zudem: mittlerweile gibt es auch Medikamente zur Behandlung einer Covid-Erkrankung, weitere Medikamente stehen kurz vor Einführung. Also: Alternativen zu der experimentellen Impfung gibt es allemal. Der weiter gehypte Druck auf Ungeimpfte wird immer hanebüchener.